«Kann den Job nur weiterempfehlen»
- michimettler1310
- vor 12 Stunden
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08.02.2026: Damit die zahlreichen Teams der Iron Marmots Davos-Klosters ihre Trainings und Meisterschaftsspiele durchführen können, braucht es nicht nur Hallen und Infrastruktur wie Bälle oder Tore, sondern auch – die wohl wichtigste Ingredienz – Personen, welche die Teams als Trainerinnen und Trainer begleiten und dafür sorgen, dass Junioren und Erwachsene weiterkommen und Spass an der Sache haben.
Giulia Monigatti gehört zu den Letztgenannten und betreut zusammen mit Andrina Meisser das erste Davoser E-Junioren-Team. Begonnen hat das Trainer-Abenteuer vor zwei Jahren. Sie arbeite mit Andrina Meisser zusammen bei der DDO und sei von ihr angefragt worden, ob sie Interesse habe. Sie sagte zu, absolvierte die notwendigen beiden Kurse und betreut nun die Davoser E-Junioren. «Ich habe früher selber gespielt und dachte mir, warum meine Erfahrungen nicht den Jungen mitgeben? Ich bin für das Praktische zuständig, Andrina mehr für Administration und Koordination.» Ihr gefällt die Begeisterung der Kids, wenn eine Partie gewonnen werden konnte und wenn sie etwas Neues gelernt haben. Dies hat sie dazu bewogen, die E-Junioren noch ein weiteres Jahr zu betreuen.
Der Aufwand als Trainerin halte sich in Grenzen, erklärt Monigatti. Sie habe einen einwöchigen J+S-Kurs absolviert, in dem die Basics vermittelt wurden, und müsse nun alle zwei Jahre einen zweitägigen Wiederholungskurs besuchen. Man lerne beispielsweise, wie man den Buben und Mädchen den Sport am besten weitervermitteln könne. Man lerne aber auch, die Online-Systeme zu bedienen. Zum zeitlichen Aufwand gehört ein Training pro Woche sowie einmal pro Monat ein Turniereinsatz sowie hin und wieder die Mithilfe beim Skillstraining. «Der zeitliche Aufwand hält sich in den unteren Stufen im Rahmen», stellt sie fest. Wenn man die Arbeit gerne mache, sei dies kein Problem.
Allerdings ist es natürlich so, dass der Aufwand umso grösser wird, je älter die Juniorinnen und Junioren werden: Es werden mehrere Trainings pro Woche angeboten, und die Reisen für Spiele und Turniere werden zahlreicher sowie länger. Wenn dies jedoch nichts ausmacht, sollen sich die entsprechenden Personen gerne bei Michi Mettler melden. Er ist nämlich auf der Suche nach Trainerinnen und Trainern, welche die Nachwuchsteams betreuen und auf ihrem Weg unterstützen möchten. Giulia Monigatti ihrerseits würde jedermann empfehlen, es als Trainerin oder Trainer auszuprobieren. «Man darf auch gerne bei uns vorbeikommen und in ein Training reinschnuppern.»
Text: Pascal Spalinger
Foto: IMDK
















