Freud und Leid lagen einen Tag auseinander
- michimettler1310
- vor 1 Tag
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03.02.2026: Das vergangene Wochenende verlief für die Iron Marmots Davos-Klosters sehr ereignisreich. Am Samstag stand der traditionelle Sponsoren- und Vereinsanlass Marmots Penalty auf dem Programm. Durchgeführt wurde der Anlass nach dem bewährten Konzept der Vorjahre: Die Spielerinnen und Spieler traten – aufgeteilt in verschiedene Gruppen mit Tiernamen – zum Penaltyschiessen an, und für jeden Treffer wurde ein im Voraus abgemachter Betrag gutgeschrieben. Aufgelockert wurde das Penaltyschiessen von Freundschaftsspielen sowie einem Legendenspiel, in dem das zahlreich aufmarschierte Publikum – die Arkaden-Galerie war so gut gefüllt wie sonst während Playoff-Partien – hochstehenden Unihockeysport zu sehen bekam.
Es entwickelte sich ein Event der Superlative, denn noch nie war die Teilnehmendenzahl so hoch wie diesmal. Dementsprechend war das Gewusel auf dem Spielfeld sowie in den restlichen Räumen der Arkadenhalle. Junioren und Schüler unterhielten sich mit den Spielern des NLB-Teams, und diese hatten wohl noch nie so viele Autogramme zu schreiben wie am Samstag. Auch die «Pizzabäcker» Daniela und David Solèr konnten sich mit ihrem Team über mangelnde Arbeit nicht beklagen, denn die Anwesenden schienen den ganzen Tag über hungrig zu sein. Neben den zu erwartenden stolzen Einnahmen konnte erfreut festgestellt werden, dass die Iron Marmots lebendiger denn je sind.
NLB-Herren unterliegen im Kellerduell
Am Sonntag hatten die NLB-Herren auswärts bei Unihockey Limmattal anzutreten. Zwar erwischten die Marmots einen guten Start und führten schnell einmal, doch bis zum Ende des Drittels hatte sich das Blatt gewendet, und man lag 2:5 in Rückstand. Strafen wurden vom Gegner gnadenlos in Tore umgemünzt. Genau umgekehrt verlief das Mitteldrittel, denn die Gäste holten auf und konnten sogar zum 6:6 ausgleichen. Leider war dies dann aber schon das Ende der Herrlichkeit. Die Gastgeber zogen wieder davon, und schlussendlich resultierte eine 8:11-Niederlage. Für die nächsten Spiele wird man sicher in der Defensive über die Bücher gehen müssen, da elf Gegentreffer gegen das Tabellen-Schlusslicht zu viel sind. Nun zieren die Davoser das Tabellenende. Doch noch ist in Sachen Ligazugehörigkeit längst nichts entschieden.
Verfasser: Pascal Spalinger
Foto: IMDK


























