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Ziel: Gewinnen, aber auch geniessen

  • vor 15 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

16.02.2026: Die Kleinfeld-Herren der Iron Marmots Davos-Klosters haben in dieser Saison Clubgeschichte geschrieben und stehen im Ligacup-Final, den sie am Samstag, 21. Februar, um 12.15 Uhr in der neuen Pilatus Arena in Kriens gegen Oekingen bestreiten werden. Marmots-Urgestein Olivier Schneider gibt Auskunft zur Gefühlslage des Teams.


Olivier Schneider, du erlebtest am Samstag ein persönliches Highlight und konntest in Gossau das Selektionstraining für die 3x3-Weltmeisterschaft in Spanien mitmachen. Wie ist es gelaufen?

Olivier Schneider: Für mich ist es super gelaufen, das Ergebnis kommt dann im März heraus. Wir absolvierten von 9 bis 16 Uhr unter dem Nationaltrainer – der auch noch Trainer von Cevi Gossau ist – ein intensives Training, in dem ich die doch leicht andere Spielart – man spielt zweimal zehn Minuten, und das Spielfeld ist noch etwas kleiner als das Kleinfeld – kennenlernen konnte. Die erwähnten Gegebenheiten machen das Spiel noch schneller, und es braucht viel Reaktion und Konzentration, um mithalten zu können. Auch ein Spieler unseres Finalgegners Oekingen war dabei, und ich konnte ihn mir schon ein wenig anschauen, aber er natürlich auch mich. Die WM findet im Juni in Spanien statt. Eigentlich wären auch noch Remo Buchli und Marino Niggli aufgeboten gewesen, sie nahmen jedoch nicht teil, weil sie es sich zeitlich nicht einrichten können, nach Spanien zu reisen.


Ihr sorgt heuer als 1. Liga-Aufsteiger gehörig für Furore. Hättest du das Anfang Saison gedacht, und wo siehst du die Gründe?

Der Cupfinal war tatsächlich schon zu Saisonbeginn unser grosses Ziel, dazu wollten wir den Ligaerhalt schaffen. Wir haben uns für die Meisterschaft bewusst nicht allzu viel vorgenommen, weil wir doch ein neues Team zusammen hatten, das sich aus ehemaligen NLA- und NLB-Spielern auf dem Grossfeld zusammensetzt, die sich erst an die Materie herantasten mussten. Im Cup haben wir einfach Spiel für Spiel genommen und sind jeweils motiviert an die Auswärtspartien gefahren – wobei die langen Reisen und auch die Erfolge das Team zusammengeschweisst haben.

Die letzten zwei Meisterschaftsspiele haben wir dazu genutzt, den Cupfinal zu simulieren und taktisch einiges einzuüben, vor allem das Spiel Vier gegen Drei.


Nun steht ihr tatsächlich im Ligacup-Final. Wie gross ist eure Vorfreude?

Oh, die ist riesig! Wir wollen zwar den Sieg, aber wir werden den Tag auch zusammen geniessen. Wir freuen uns auf die riesige, topmoderne Halle in Kriens sowie auf unsere Fans. Über 100 werden uns begleiten und kräftig anfeuern und reisen unter anderem mit einem Fancar an. Aus meiner Sicht handelt es sich beim Cupfinal um ein absolutes Club-Highlight. Ich bin schon ewig im Verein dabei, und so etwas durften wir noch nie erleben.


Wie schätzt ihr eure Chancen ein?

Oekingen ist sicher zu favorisieren. Wir haben es aber gerne, wenn wir nicht in der Favoritenrolle sein müssen. Ich bin überzeugt, dass es ein sehr enges Spiel wird und wir unsere Chancen haben werden. Eines kann ich jetzt schon versprechen: Wir werden kämpfen bis zum Umfallen und Gegnern sowie Zuschauenden zeigen, was Bündner Kampfgeist heisst.


Den Cupfinal habt ihr nun erreicht. Inwiefern macht dies auch Lust auf mehr in der Meisterschaft?

Dort bleibt unser vorgängiges Ziel weiterhin der Ligaerhalt. Aktuell sind wir in der Tabelle Fünfte und haben in den verbleibenden Runden sicher noch Chancen, unter die besten Vier zu kommen und Playoffs zu spielen. Wir werden aber auch immer wieder Spieler in die NLB-Mannschaft abgeben müssen, weshalb wir mit unserer Zielsetzung lieber vorsichtig bleiben.


Die Partie zwischen den Iron Marmots und Oekingen wird live gestreamt und kann unter folgendem Hub-Link angeschaut werden.


Text: Pascal Spalinger

Foto: IMDK

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